Das Einmaleins für das spätere "sichere" Apportieren ist u.a. diese Übung.
Der Hund nimmt im "Platz" den Apportierbock auf das Kommando "Apport" auf...


...und bringt es zu Anfang 1-2 Meter. Der Hund wird dabei ausgiebig gelobt, wenn er bringt und ordentlich "Aus" gibt.
Wichtig ist beim Apportieren die Einhaltung der Reihenfolge und die Konsequenz der angewendendeten Begriffe.
Apport! = Fang des Hundes öffnet sich und er nimmt einen Apportiergegenstand an.
Halt fest! = Hund hält den Apportiergegenstand fest. Die Zeit des Haltens wird dabei stetig erweitert. Er darf auf dem Apportiergegenstand nicht kauen.
Gib aus! = Hund gibt den Apportiergegenstand aus.
Die Distanz zwischen Hund und Führer wird dabei kontinuierlich erweitert. Der Hund darf dabei nicht mehr überlegen, "nehme ich auf??", er sollte dies später Reflexartig und selbstverständlich tun...

... bei dieser Übung wird das Kommando "Apport" in der Gruppe mit mehreren Hunden geübt.
Für die Hunde ist das eine gute Übung das erlernte zu festigen und es verschafft dem Hund Sicherheit...

... am Ende des Durchgangs, wartet der Hund einen Augenblick mit dem Apportierbock im Fang, damit er im späteren Jagdbetrieb z.B. den Hasen oder die Ente dem Führer nicht vor die Füsse fallen lässt...
... hier üben wir das "Buschieren".

Der Hund wird unter Schrotschussentfernung (25-30 Meter) nach rechts und links durch den Führer geschickt um das Gelände abzusuchen, ohne das der Hund sich dabei vom Führer entfernt. Am Anfang des Erlernens wird der Hund mit Hör- und Sichtzeichen geschickt, später nur noch mit dem Sichtzeichen (ausgestreckter Arm rechts oder links)...
...diese Aufgabe wird, wenn der Hund sicherer geworden ist, auch mit einem Schussknall kombiniert. Dabei darf der Hund sich nicht aus der Schrotschussentfernung des Führers entfernen. Auch sollte der Hund von dem Schussknall sichtlich unbeeindruckt bleiben und weiter Buschieren.